sitemap impressum disclaimer

Theatertipp

Classic Card - für Kunstliebhaber bis zum 30. Lebensjahr !


Mit der ClassicCard haben Sie die Möglichkeit ein Jahr Berlins Hochkultur auf den vordersten Plätzen zu erleben.

 

Für einmalig 15 € im Jahr gibt es ab eine Stunde vor Vorstellungsbeginn Karten zum Festpreis von 8 -10 Euro für Oper, Ballett und Konzerte. Inhaber einer ClassicCard haben dabei Anspruch auf die besten verfügbaren Plätze. Beliebig oft können Vorstellungen in der Deutschen Oper Berlin, Komischen Oper Berlin, im Konzerthaus Berlin, in der Staatsoper Unter den Linden uvm. besucht werden.

Jeden Monat gibt ein ClassicCard-Veranstalter im Wechsel die Möglichkeit, einen Freund oder eine Freundin zu ClassicCard-Konditionen in Oper, Ballett oder Konzert mitzunehmen. Einzige Bedingung: Der Freund oder die Freundin muss ebenfalls unter 30 sein.

 

www.classiccard.de

 

Favoriten:

 

La Bohème an der Komischen Oper Berlin

 

Die Bohèmiens mit dem Lebensmotto »jung und arm, aber frei und glücklich – und vor allem absolut unbürgerlich«, das sind der Dichter Rodolphe, der Maler Marcel, der Musiker Schaunard und Colline, der Philosoph. Sie triumphieren als wahre Lebenskünstler – mit Witz und Charme über triviale Alltagswidrigkeiten. Als sich Rodolphe und Mimi am Weihnachtsabend verlieben und die raffinierte Musetta ihren geldgepolsterten Verehrer in die Wüste schickt, um mal wieder zu Marcel zurückzukehren, scheint das Glück perfekt. Mit Puccinis Bohème gibt Carl St. Clair, der designierte Generalmusikdirektor, seinen Einstand als Operndirigent in Berlin. Die Regie liegt in den Händen von Chefregisseur und Intendant Andreas Homoki.

 

Szenische Uraufführung JEANNE D'ARC

 

Jeanne d’Arc, ist eine der großen, zum Mythos gewordenen Gestalten der europäischen Geschichte. Walter Braunfels’ SZENEN AUS DEM LEBEN DER HEILIGEN JOHANNA sind ein musikalischer Bilderbogen. In einzelnen Miniaturen zeichnet Braunfels schlaglichtartig den Lebensweg Johannas, die beklemmende Ausweglosigkeit unter englischer Besatzung, die ungebrochene Hoffnung auf Erlösung und den Glauben an Johanna als gottgesandte Erlöserin wider alle Wahrscheinlichkeit. Anna-Sophie Mahler, Søren Schuhmacher und Carl Hegemann setzen Christoph Schlingensiefs Vision der Braunfels-Oper um. Deutschen Oper Berlin

 

 

Theatertipp

Die Ratten


Der ehemalige Theaterdirektor Harro Hassenreuter hat auf seinem Dachboden einen Theaterfundus eingerichtet und erteilt privaten Schauspielunterricht. Auf diesem Dachboden wird auch der fatale Handel geschlossen: Frau John, deren Neugeborenes gestorben ist, kauft dem schwangeren Dienstmädchen Pauline Piperkarcka das ungewollte Kind ab und gibt es als ihr eigenes aus. Als Pauline den Handel bereut und das Kind wiederhaben will, reagiert Frau John panisch. Sie tauscht das Baby gegen das todkranke Kind ihrer Nachbarin aus und bietet ihren verbrecherischen Bruder Bruno auf, Pauline Angst einzujagen. Bruno erschlägt Pauline, und die verzweifelte Frau John nimmt sich das Leben.
Gerhard Hauptmann hat »Die Ratten« eine »Berliner Tragikomödie« genannt und die Geschichte der Frau John mit burlesken Szenen um Familie Hassenreuter verwoben. Michael Thalheimer, leitender Regisseur am Deutschen Theater, inszeniert nach »Einsame Menschen« und »Rose Bernd« zum dritten Mal ein Stück von Hauptmann.
Für uns die beste Neuinszenierung 2007 am Deutschen Theater……………


Regie: Michael Thalheimer
Bühne: Deutsches Theater
Schumannstr. 13 a , 10117 Berlin
Kartentelefon 030 – 28 441-225

Theatertipp

Auf der Greifswalder Straße


Alles opulentes und richtiges Theater: Bilderbogen, Szenenstrauß, Schauspielergala. Traumwelt und Straßenpflaster, Ahnung und Gegenwart gehen hier eine glückliche Verbindung ein. Das Stück von Roland Schimmelpfennig ist nicht nur eine Hommage an die Greifswalder Straße, sondern an alle, die irgendwo wohnen, die ihr Viertel mit ihrer sozialen Imagination füllen und so erst zum Lebensraum machen... Die Szenen fließen ineinander, die Schauspieler wechseln gekonnt die Rollen, die peinlichen, niederträchtigen Szenen sind die lustigsten. Wir sehen einem Meisterregisseur bei der Arbeit zu, da kann ein Auftritt zum Genuss werden. Bernd Stempel ist an diesem Abend überragend als fanatischer Hundebesitzer, als Gitarre spielender Mädchenausbeuter und als Kioskbesitzer….
Roland Schimmelpfennig, geboren 1967 in Göttingen, ist einer der meistgespielten deutschen Dramatiker der Gegenwart. Seine Stücke — zuletzt »Die Frau von früher«, »Vorher/ Nachher« oder »Push up« — wurden am Hamburger Schauspielhaus und am Wiener Burgtheater, aber auch in Kopenhagen und Paris gezeigt. »Auf der Greifswalder Straße« ist ein Auftragswerk des in Berlin lebenden Autors für das Deutsche Theater, mit dem eine längerfristige Zusammenarbeit beginnt.

Regie Jürgen Gosch
Bühne: Deutsches Theater
Schumannstr. 13 a , 10117 Berlin
Kartentelefon 030 – 28 441-225


Theatertipp

BUNBURY - Ernst ist das Leben


Alles Triviale ist mit großem Ernst und alles Ernste mit kunstvoller Trivialität zu behandeln. Sagt Oscar Wilde. Recht hat er. Der tiefere Sinn von Gurken-Sandwiches und Butterkräpfchen sei erstmal dahingestellt. Beides wird in »Bunbury«, Wildes bester Komödie, inflationär verdrückt. Auf jeden Fall muss John Worthing immer wieder seinem Lebensalltag auf dem Land entfliehen, um seinen Bruder Ernst in der Großstadt zu besuchen. Den Bruder gibt es nicht. John hat ihn erfunden. Und so besucht John sich selbst unter dem Namen Ernst, den es nicht gibt, weil John Ernst ist, und schlägt sich die Nächte um die Ohren. Johns Freund Algernon Moncrieff muss seinerseits dem Lebensalltag in der Großstadt immer wieder entfliehen, um seinen schwer kranken Freund Bunbury auf dem Land zu besuchen. Den Freund gibt es nicht. Algernon hat ihn erfunden. Und so besucht Algernon sich selbst unter dem Namen Bunbury, den es nicht gibt, weil Algernon Bunbury ist, und hat viel Spaß. Die Freunde John und Algernon, die es gibt, entdecken das Doppelleben des jeweils anderen, woraufhin Algernon, den es gibt, als Ernst, den es nicht gibt, aufs Land fährt, und sich dort in das Mündel von John, den es gibt, verliebt, während John sich schon lange in die Cousine von Algernon verliebt hat. Nun gibt es diverse Verwirrungen und eine wunderbare Lösung.

Regie: Bettina Bruinier
Bühne: Kammerspiele
Schumannstr. 13 a , 10117 Berlin
Kartentelefon 030 – 28 441-225

Theatertipp

Einfach herrlich...


Corinna Harfouch und Ulrich Matthes in

"Wer hat Angst vor Viginia Wolff?"


Wer hat Angst vorm bösen Wolf? Angst haben sie alle, und sie machen einander Angst, schlagen um sich, rücksichtslos auch gegen sich selber. Martha, 52, temperamentvolle Frau, Tochter des Rektors. George, 46, Marthas Mann, Dozent für Geschichte. Sie kehren heim von Papas Party. Viel Alkohol und dann – späte Gäste. Nick, 30, blond, durchtrainiert, gut aussehend, Biologe, Neuling auf dem Campus. Honey, 26, zierlich, blond, Nicks Frau. Es beginnt ein gnadenloser Kampf, ein Krieg mit kleinen Triumphen und großen Niederlagen. Vier grandios verzweifelte, erbärmliche, absurde Helden in einer grandios verkorksten Nacht. Wer hat Angst vor dem American Way of Life? In Edward Albees Abrechnung ist das westliche Leben wahrhaft furchterregend.

Regie: Jürgen Gosch
Bühne: Deutsches Theater Berlin
Schumannstr. 13 a , 10117 Berlin
Kartentelefon 030 – 28 441-225