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03 Pensionszusage

03 Pensionszusage

Bei diesem Durchführungsweg der bAV - auch als „Direktzusage“ bezeichnet – verpflichtet sich der Arbeitgeber, dem Arbeitnehmer bei Erreichen der Altersgrenze bzw. im Invaliditäts- oder Todesfall eine betriebliche Versorgungsleistung zu zahlen.

Zur Absicherung der Zusage wird in der Regel ein Versicherungsvertrag abgeschlossen, der die Ansparung der Altersvorsorge sowie Leistungen im Invaliditäts- bzw. Todesfall absichert.

Die Kapitalanlage kann alternativ  z.B. auch in Investmentfonds erfolgen.

Die Beitragszahlung erfolgt durch den Arbeitgeber.

Bei Fälligkeit zahlt die Versicherung/Fondsgesellschaft an den Arbeitgeber, der dann seinerseits die Versorgungsleistungen an den Arbeitnehmer auszahlt.

Der Arbeitnehmer kann hierbei auch Entgelt umwandeln.

Vorteile für die Arbeitgeber können u.a. sein:

  • Liquiditätsschöpfung und Bildung „stiller Reserven“
  • Erschließung von höheren Renditechancen aus freien Kapitalmarktanlagen
  • Individuelle und flexible Ausgestaltungen der Zusage

Für den Arbeitnehmer vorteilhaft sind u.a.:

  • SV-Freiheit bei Entgeltumwandlung bis 2.520 € p.a. bis Ende 2008
  • Steuerfreiheit der Einzahlungen auch in erheblicher Höhe mit zugleich hohen Freibeträgen bei nachgelagerter Besteuerung im Rentenalter

Insbesondere bei Geschäftsführern von GmbHs bzw. bei Vorständen von AGs können über Pensionszusagen wesentliche Teile der Altersvorsorge aufgebaut werden.