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04 Unterstützungskasse

04 Unterstützungskasse

Dieser Durchführungsweg der bAV ist eine Zusage des Arbeitgebers an den Arbeitnehmer, ihm bei Erreichen der Altersgrenze eine betriebliche Versorgungsleistung zu zahlen.

Um seinen künftigen Verpflichtungen nachzukommen wird der Arbeitgeber Mitglied in einer Unterstützungskasse und zahlt der U- Kasse die Beiträge zum Aufbau des benötigten Kapitals.
Der Arbeitnehmer kann hierbei auf einen Teil seines Gehaltes verzichten (Entgeltumwandlung).

Bei Unterstützungskassen ist zwischen „dotierten“ und „rückgedeckten“ zu unterscheiden. Beide Formen sind für den Arbeitgeber unter durchaus unterschiedlichen Gesichtspunkten von Interesse.

Die dotierte U-Kasse ist ein rechtlich eigenständiges Versorgungswerk mit weitestgehend frei gestaltbaren Möglichkeiten der Kapitalansparung zur Erfüllung der Versorgungszusagen.

Bei der rückgedeckten U-Kasse schließt diese selbst eine Versicherung ab, aus welcher dann die spätere Leistung gezahlt wird.

Im Gegensatz zu Pensionsformen bestehen bei einer U-Kasse keine Verpflichtungen des Versorgungswerks gegenüber dem versicherten Arbeitnehmer. Der Arbeitgeber ist also allein verpflichtet, die Versorgungsleistungen zu zahlen. Damit diese Verpflichtung nicht an einer eventuell mangelnden Liquidität des Arbeitgebers scheitern kann, erfolgt eine Absicherung über den Pensions-Sicherungs-Verein.

Vorteile für den Arbeitgeber können u.a sein:

  • Individuelle und flexible Gestaltung von Leistungsplänen
  • Einsparung von SV-Beiträgen
  • Keine Bilanzberührung bzw. Aufführung nur im Anhang
  • Eigenkapitalstärkung
  • Übernahme von Pensionszusagen u.a.


Für den Arbeitnehmer vorteilhaft sind u.a:

  • Steuerfreiheit der nicht eng begrenzten Einzahlungen
  • SV-Freiheit bis zu 2.520 € p.a. bis Ende 2008
  • Die Auszahlung im Rentenalter ist durch hohe Freibeträge begünstigt.